SUCCESS STORY

Big Dutchman Service GmbH

Mit TradeLink melden sich heute 90 % der Lieferanten vorab an. Anlieferpeaks wurden geglättet, LKW-Staus eliminiert und der Wareneingang bleibt trotz +20 % Volumen planbar.

90 %
Avisierungsquote
Wochen
Planungshorizont
+20 %
mehr Durchsatz ohne Chaos möglich

Tilo Hergarten

Head Marketing & Digitalization | Emons

"Es handelt sich um eine notwendige Zusammenarbeit zwischen traditionellen und neuen Unternehmen in der Logistikbranche und darüber hinaus. Dieser kollaborative Ansatz vereint viele Vorteile und verspricht die datenbasierte Weiterentwicklung von Produkten und Services auf beiden Seiten."

Gemeinsam zur operativen Exzellenz

Der erste, operative Fokus lag bei der Einführung der TradeLink Plattform an zwei unterschiedlichen Standorten. Hier wurden die beiden Lagerstandorte in Markgröningen und Thurnau auserkoren. Beide Standorte sind typische Multi-User-Warehouses, allerdings mit prozessual unterschiedlichen Ausgangslagen. Markgröningen hatte bereits eine bestehende Avisierungspflicht für alle Lieferanten, während Thurnau als neuer Standort ohne Avisierungsprozess operierte.

Der Start mit diesen beiden Standorten kombinierte unterschiedliche Vorteile. Jede lokale Lagerlogistik besitzt ihre eigenen Prozesse und Eigenheiten, somit forcierte man die unmittelbare Vergleichbarkeit in einer komplexeren Ausgangslage. Man schaffte neben dem gemeinsamen Nenner die Bemessensgrundlage für das Erkennen des Mehrwertes. Zum anderen reduzierte Emons damit die operativen Kosten für die Projektleitung.

Mit effizientem Projekt-Management zu schnellen Ergebnissen

Unter der Leitung von Julian Bausch, Logistikleiter Markgröningen, wurde die Plattform-Lösung an beiden Standorten eingeführt. Im ersten Schritt begannen wir mit der Einrichtung des Standorts und legten Nutzeraccounts an. Dies kann innerhalb von 24 Stunden realisiert werden und legt den Grundstein für einen erfolgreichen Roll-Out.

Im ersten gemeinsamen Workshop startenden wir eine gemeinsame Zieldefinition und einen Erfolgsplan zu definieren. Dabei legten wir die wichtigsten Lieferpartner der Mandanten fest und vereinbarten eine feste Deadline, bis zu der diese live sein sollen. Die operativen Ziele umfassten unter anderem die Steigerung der Anzahl vor Anlieferung vorliegender Dokumente um 40% bis Juni 2023, die Halbierung der LKW-Wartezeiten bis April 2023 und die Reduktion der Spitzen bei Anlieferungen.

Im zweiten Schritt konzentrierten wir uns auf die interne Adaption. In einem einstündigen Training mit allen wichtigen operativen Mitarbeitern wurde allen Beteiligten die Plattform und deren einfache Nutzung vorgestellt. Dieses wurde aufgezeichnet, um es später innerhalb der Organisation zu teilen. Die Hauptnutzer übernahmen zudem die Rolle von Trainern, um das Wissen intern weiterzugeben.

Im dritten Schritt erstellten wir einen Kommunikationsplan für das gemeinsame Partner-Onboarding ab der zweiten Woche. Es wurde eine verantwortliche Person pro Standort für den Roll-Out benannt und mit TradeLink wurden Prozesse und Meilensteine abgestimmt. Die 20 wichtigsten Partner wurden innerhalb von 2 Wochen eingeladen. Die Vorlagen für die Ansprache wurden personalisiert und verschickt, gefolgt von den entsprechenden Einladungen. In einem regelmäßigen Check-In überwachten wir den Erfolg der Einladungen.

Projekt Plan für Emons Thurnau

Mit dem zügigen Partner-Go-Live konnte die Plattform ab der 4. Woche bereits mit den wichtigsten Lieferpartnern problemlos operativ genutzt. Offene Themen und Beobachtungen werden von nun an in regelmäßigen Check-Ins besprochen bis wir in die Routine-Phase kommen, bei der alle 3-6 Monate ein Abgleich mit der initialen Zielsetzung folgt und neue Ziele definiert werden

Julian Bausch

Logistikleiter Markgröningen | Emons

"Dank der Unterstützung der Projektbeteiligten aus Thurnau und Markgröningen, den involvierten Lieferpartnern sowie dem TradeLink Team, allen voran Lucian Berkmüller, waren wir dem definierten Erfolgsplan immer einen Schritt voraus. Dadurch konnten wir in Rekordzeit erstmalig eine Lösung zur Lieferabstimmung an unserem Standort in Thurnau implementieren und im Logistikzentrum Markgröningen frühzeitig das bis dato genutzte Tool vollständig durch TradeLink ablösen."

Spürbare Effekte nach wenigen Wochen

Mit der erfolgreichen und effizienten Projektführung konnten in Markgröningen in weniger als 8 Wochen alle relevanten Lieferpartner auf die TradeLink-Plattform aufgeschaltet werden. Dies führte bereits zügig zur gewünschten Reduzierung interner Nachfragen rund um Lieferinformationen und der Bearbeitungszeit je Warenein- und -ausgang.  

In Thurnau wurden trotz fehlender Avisierungsprozesse in der gleichen Zeit ebenfalls alle relevanten Lieferpartner aufgeschalten. Zudem wurde erstmals eine erfolgreiche Avisierungsregelung für Lieferpartner eingeführt, wodurch die Kapazitätsauslastung verbessert und Lieferspitzen geglättet werden konnten.

Danny Paulik

Logistikleiter Thurnau | Emons

"Schon im ersten Workshop spürte man, dass alle Beteiligten in die gleiche Richtung wollten. TradeLink und Emons profitierten vom Know-Hows und dem Praxisbezug des jeweiligen Partners. Dies war letztendlich auch die Basis für die zügige Umsetzung.  

Trotz steigendem Auftragsvolumen am Standort konnten die Wartezeiten je Rampenkontakt deutlich minimiert und die Prozesse verschlankt werden. Die einfache Anwendung des Tools über die praktisch gesamte Transportkette hinweg stieß auf eine sehr hohe Akzeptanz bei Lieferanten, Frachtführern und unseren Kunden."

Die Implementierung der TradeLink-Plattform ermöglichte auch eine Echtzeit-Einsicht in die aktuelle Anliefer-, Hof-, und Rampensituation sowie eine erhöhte Verfügbarkeit von digitalen Lieferdokumenten bereits vor der Anlieferung.

Das Tracking und Reporting der Lieferqualität wurde verbessert und die Bearbeitungszeit im Wareneingang und -ausgang konnte um 30 Minuten pro Tag pro Standort reduziert werden. Neben der operativen Verbesserung konnten auch mehr als 10 Potentiale zur Verbesserung der Abstimmung in den Logistikzentren identifiziert werden, wovon ein Potential bereits auf der TradeLink Plattform umgesetzt wurde.

Nächste Schritte

Am Standort Thurnau folgt nun der Partner-Roll-Out für die Emons-Kunden in Halle B. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Einführung eines verpflichtenden Dokumentenuploads für alle Partner vor der tatsächlichen Avisierung. Dadurch wird es gelingen vorab die Transparenz holistisch zu erhöhen und wertvolle Zeitersparnisse in der Arbeitsvorbereitung zu erzielen. Außerdem wird man jetzt in der Lage sein wichtige Kennzahlen wie die Messung und Optimierung der Bearbeitungszeit im Wareneingang für jede Lieferung zu messen und zu vergleichen.

Am Standort Markgröningen stehen das Onboarding der Mandanten im Mittelpunkt. Diese erhalten eine eigene Ansicht für die Transparenz auf die Warenein- und Warenausgänge am ausgelagerten Logistikstandort. Auch hier werden fortan erstmals wichtige Kennzahlen wie die genannte Bearbeitungszeit im Wareneingang gemessen und optimiert.  

Sobald das Leergutmanagement auf der TradeLink Plattform verfügbar ist, planen wir auch diesen Prozess digital zu vereinfachen und zu automatisieren.

Der erfolgreiche Roll-Out an den ersten beiden Standorten kann verbucht werden als erfolgreicher erster Schritt in Richtung einer einheitlichen Toolbox und Weg zu strukturierten Logistikdaten rund um Lieferbewegungen bei Emons. Neben der Optierung und Abdeckung weiterer Anwendungsfälle an beiden Pilotstandorten ist ein zügiger Roll-Out an den weiteren Emons-Standorten geplant.  

Abseits der Lagerlogistik

Dass die Zusammenarbeit nicht am Lager enden muss, zeigte unter anderem das umfangreichen Doppelinterview mit der DVZ im April 2023, das thematisierte wie Logistiker und Startups zusammenarbeiten können ohne sich gegenzeitig zu bedrohen. Vielmehr freuten wir uns über den gemeinsamen Panel-Auftritt auf dem Emons Demo Days im gleichen Monat in Köln.

Nach wie vor lebt die Initiative von regelmäßigem Austausch und Workshops beider Seiten, um aufbauend auf dem Erreichten, weitere, gegenseitige Potentiale zu erkennen und zu fördern. Dabei unterstützen wir uns nicht nur bei der Ideenfindung, sondern auch bei der Umsetzung durch den gezielten Informationsaustausch.

Panel-Diskussion mit Julian Bausch (Emons), Amelie Bauer (DVZ), Tilo Hergarten (Emons), Frederic Krahforst (TradeLink) und Victoria Blechman-Pomogaijko (Moderation) (v.l.n.r)
"Trotz rund 20 % höherem Anlieferungsvolumen bleibt der Wareneingang planbar."
Christian Bröring
Logistikleiter

Big Dutchman ist ein weltweit führender Anbieter von landwirtschaftlichen Systemen für die moderne Tierhaltung und Pflanzenproduktion mit Hauptsitz in Vechta-Calveslage, Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und liefert Technologien für Schweine-, Geflügel- und Insektenfarmen sowie für Gewächshausanlagen, mit Fokus auf Effizienz, Tierwohl und Nachhaltigkeit.

Die Herausforderungen auf dem Big Dutchman Campus

Vor der Einführung von TradeLink war der Wareneingang bei Big Dutchman nicht gesteuert. Lieferanten kamen unangemeldet und ohne festeZeitfenster auf das Logistikgelände.. Dadurch entstanden regelmäßig starke Anlieferpeaks, insbesondere an einzelnen Wochentagen. Die Folge waren Lkw-Schlangen, teilweise bis auf die angrenzende Straße. Für Speditionen und Fahrer bedeutete das zum Teil lange Wartezeiten. Gleichzeitig kam es zu Problemen, da sich Wareneingang und Abholverkehre auf demselben Gelände gegenseitig behinderten.

Aufgrund des starken Firmenwachstums brauchte es eine neue, strukturelle Lösung.

"Wir hatten kein Instrument, um Wartezeiten oder Standzeiten zu messen. Das lief alles ohne Daten."
Christian Bröring, Logistikleiter bei Big Dutchman

Die Ursachen lagen aus Sicht von Big Dutchman vor allem in fehlenden Regeln und fehlender Transparenz

  • Es gab keine festen Anliefertage oder Zeitfenster für Lieferanten.
  • Im Tagesgeschäft führte der hohe Zulauf dazu, dass Ware nach dem Entladen gelegentlich kurzfristig an einer Ausweich-Position abgestellt wurde, um Platz für den nächsten LKW zu schaffen, mit entsprechendem Suchaufwand im Nachgang

Die Kommunikation zwischen Big Dutchman und denLieferanten war damit faktisch nicht planbar, sondern reaktiv.

Die Lösung

"Uns war wichtig, dass die Lieferanten das System sofort verstehen und akzeptieren – ohne Schulung und ohne zusätzlichen Aufwand."
Christian Bröring, Logistikleiter bei Big Dutchman

Aufgrund der guten Auftragslage und der damit notwendigen größeren Kapazitäten in der Logistik entschied sich Big Dutchman, ein Zeitfenster-Buchungssystem für den Wareneingang einzuführen. Ziel war es, den Lieferstrom zu steuern und planbar zu machen. Bei der Auswahl des Systems war für die Lagerleitung ein Kriterium besonders wichtig:
Die Akzeptanz bei Lieferanten und Speditionen. Das System sollte einfach bedienbar sein, ohne zusätzlichen Aufwand oder Kosten für externe Partner.

Die Entscheidung fiel auf TradeLink, unter anderem wegen der selbsterklärenden Bedienung und des schlanken Ansatzes für Lieferanten.

Die Einführung erfolgte schrittweise:

  • Gemeinsame Vorbereitung der Stammdaten
  • Anlage und Einladung der Lieferanten durch den Einkauf
  • Start mit einer begrenzten Anzahl volumenstarker Lieferanten
  • anschließender Rollout auf weitere Lieferanten

Der interne Schulungsaufwand war gering. Mitarbeitende im Wareneingang benötigten etwa einen halben Tag Einweisung, um mit dem System arbeiten zu können.

Das Ergebnis

Bereits wenige Wochen nach dem Start zeigte sich eine stabile Nutzung

  • Zunächst wurden die volumenstärksten Lieferanten angebunden
  • Nach rund 6–8 Wochen lief das System ohne größere Anpassungen im Regelbetrieb
  • Heute melden sich rund 90 % der Lieferanten mit mehreren Tagen Vorlauf über TradeLink an
  • Der Wareneingang kann dadurch im Voraus geplant werden (Personal, Equipment, Rampen)

Unkontrollierte Anlieferpeaks treten kaum noch auf. Einzelne unangemeldete Lieferanten gibt es weiterhin, diese müssen jedoch warten und beeinflussen den Gesamtprozess nicht mehr wesentlich. Auch auf Mitarbeiterebene hat sich die Situation entspannt: Die Ware kann kontrolliert weiterverarbeitet werden, statt permanent auf neue Anlieferungen reagieren zu müssen. Der Wareneingang läuft somit deutlich koordinierter ab.

"Heute melden sich die meisten Lieferanten mehrere Tage im Voraus an. Wir wissen, was kommt und können planen."
Christian Bröring, Logistikleiter bei Big Dutchman

TradeLink hat bei Big Dutchman keine Prozesse neu erfunden, sondern einen bisher ungeregelten Zulauf strukturiert. Die Einführung eines verbindlichen Zeitfenstermanagements hat es ermöglicht, steigende Volumina kontrolliert zu bewältigen und den Wareneingang planbar zumachen – ohne zusätzlichen Koordinationsaufwand im Tagesgeschäft.

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